Gesprächsreihe I: "In die Jahre gekommen"

„In die Jahre gekommen“: Zur Geschichte der Alten Musik
– Anfänge, Konsolidierung, Professionalisierung, Untergang?
 
- Prof. Dr. Dieter Gutknecht (Universität zu Köln a.D.)
- Dr. Barbara Schwendowius (Westdeutscher Rundfunk Köln von 1978 bis 2004 Redakteurin für Alte Musik
- Bruno Weil (Dirigent)
- Dr. Kai Hinrich Müller (Moderation)
 
Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist für diese Veranstaltung eine Anmeldung erforderlich.
 
 
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Dr. Barbara Schwendowius

geb. 1943 in Insterburg/Ostpr. Studium in Berlin, Wien und Köln (Musikwiss., Theaterwiss., Kunstgeschichte). Promotion 1970 in Köln, von 1970-78 in Hamburg Tätigkeit im Lektorat der Deutschen Grammophon für die Veröffentlichungen der ARCHIV Produktion. Von 1978 bis 2004 Redakteurin für Alte Musik beim WDR Köln: Sendungen, Produktionen, CD-Veröffentlichungen, Konzert- und Festivalveranstaltungen, vor allem mit Geistlicher Musik, Orgel- und Chormusik, Orchester- und Kammermusik.

 

 

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Prof. Dr. Dieter Gutknecht

geb. 1942, studierte zunächst Schulmusik mit den Schwerpunkten Aufführungspraxis Alter Musik, Violine und Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik Köln, daneben ferner Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Köln und Wien, Staatsexamen 1968, Promotion 1971 mit einer Untersuchung zum Einsatz des Computers in der Musikwissenschaft: Untersuchungen zur Melodik des Hugenottenpsalters. Die Habilitation erfolgte 1992 mit einer Arbeit: Studien zur Geschichte der Aufführungspraxis Alter Musik (1993,1997). Von 1970 bis zur Pensionierung 2008 Universitätsmusikdirektor der Universität zu Köln und gleichzeitig Dozent am Musikwissenschaftlichen Institut dortselbst. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Aufführungspraxis Alter Musik (Artikel Aufführungspraxis, Verzierungen und Personenartikel in: MGG), Musik der Gegenwart (zum Werk Karlheinz Stockhausens, Morton Feldmans, Sophia Gubaidulinas) und zum Verhältnis von Musik und Kunst/Architektur. Als Dirigent Mitwirkung an den Uraufführungen von Karlheinz Stockhausens Samstag und Dienstag aus LICHT, Dirigate in Italien, Frankreich, Holland und Polen, wobei die großen Oratorien Bachs und Händels im Mittelpunkt standen. 

 

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Bruno Weil

hat sich sowohl als Gastdirigent bedeutender internationaler Orchester als auch in zahlreichen CD – Aufnahmen den Ruf als einer der weltweit führenden  Dirigenten auf dem Gebiet der Wiener Klassik erworben. Er dirigierte u.a. die Berliner und Wiener Philharmoniker, die Dresdner Staatskapelle, die Bamberger Symphoniker, die Wiener Symphoniker, das Boston Symphony Orchestra, das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das Orchestre Symphonique de Montréal, das Orchestre National de France, das NHK Orchestra Tokyo, das Sydney Symphony Orchestra sowie das St. Paul Chamber Orchestra. Bruno Weil war GMD in Augsburg und Duisburg, sowie ständiger Gastdirigent der Wiener Staatsoper. Auf dem Gebiet der Historischen Aufführungspraxis war er künstlerischer Leiter der Cappella Coloniensis, sowie principal guest conductor des „Tafelmusic Orchestra“ Toronto. Mit diesen Ensembles und dem Orchestra of the Age of Enlightenment entstand für das SONY CLASSICAL – Label eine große Anzahl von CDs, die von der Kritik begeistert aufgenommen wurden. 1997 erhielt Bruno Weil den Deutschen Schallplattenpreis – Echo Klassik als „Dirigent des Jahres“. Als Gründer und künstlerischer Leiter des Musikfestivals KLANG & RAUM im Kloster Irsee/Allgäu hat Bruno Weil im Jahre 1993 ein internationales Forum für Konzerte auf Originalinstrumenten geschaffen, das alljährlich die Stars der Alten-Musik-Szene in von Publikum und Kritik enthusiastisch gefeierten Konzerten präsentiert. Es endete im Jahr 2011. In Kalifornien leitete er bis 2010 eines der ältesten Musikfestivals der USA, das Carmel Bach Festival. Seit Oktober 2001 unterrichtet Bruno Weil als Professor für Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München. 2013 wurde er Ehrenpräsident des „Internationalen Leopold Mozart Violinwettbewerb“ als Nachfolger von Gidon Kremer. Außerdem erhielt er den „Würth Preis“ der Jeunesses Musicales Deutschland. 2014 leitete er Meisterkurse für Dirigieren u.a. in Wien, St. Petersburg und Zürich. Vor kurzem erhielt er einen Ruf als Professor für Dirigieren an die Universität Mozarteum Salzburg.

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