Wassermusik
2008

Georg Friedrich Händel

Concerto Köln, gerühmt für mitreißendes Musizieren auf Originalinstrumenten und letztes Jahr mit dem Klassik-Echo als »bestes Ensemble« ausgezeichnet, legt eine spektakuläre Neuaufnahme der kompletten Wassermusik von Georg Friedrich Händel vor. Diese Musik, für eine königliche Bootsfahrt auf der Londoner Themse komponiert, zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Musiken des Barock, denn nur selten haben sich so viele Melodien eines einzigen Werkes ins kollektive musikalische Gedächtnis eingegraben.

Es ist eine Spezialität der Kölner Musiker, sich auch vermeintlich wohlbekanntem Repertoire ganz unvorbelastet zu nähern und seinen eigenen, immer lebendigen Zugang zu finden. Dies gilt auch und besonders für diese »Wassermusik«, die zweifellos das Zeug dazu hat, neue Maßstäbe auf Originalinstrumenten zu setzen.

Aber Concerto Köln wäre nicht Concerto Köln, wenn es nicht auch hier etwas zu entdecken gäbe: Als Zugabe sind zwei nahezu unbekannte Sinfonien zu hören.

 

 


Tracklisting
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Wassermusik Suite Nr. 1 F-Dur Hwv 348
Wassermusik Suite Nr. 2 D-Dur Hwv 349
Wassermusik Suite Nr. 3 G-Dur Hwv 350
Sinfonia B-Dur Hwv 339
Sinfonia B-Dur Hwv 347


Rezensionen
Was das Concerto Köln aus der bekannten „Wassermusik“ macht, ist eine wahre Freude. So setzt das Ensemble die vermeintlich einfachen Passagen verblüffend lebendig in Szene. (…)“
(Musikmarkt, 24.10.2008)

„Concerto Köln bringt Händels Wassermusik. Und das ist ein ausgesprochener Wurf der Kölner geworden, bietet doch die Interpretation der Suiten I HWV 348, II HWV 349, III HWV 350 und der beiden Sinfonien HWV 339 und 347 ein Feuerwerk an Spielideen und geistreichen Einfällen. Die Interpretation ist so flüssig, wie man es erwartet hat, weist aber dazu noch großartige Melodiebögen und feine, nachdenkliche Partien auf. Das ist eine wunderbare CD!“
(Toccata, November/Dezember 2008)

„Den Geist des flotten, aber auch raffinierten Spiels spiegeln die rasanten Interpretationen des Concerto Köln makellos wider.“
(Spiegel Online)