Erik Bosgraaf und Concerto Köln schlagen Brücken zwischen Barock und zeitgenössischer Musik.
Kreatives Kraftwerk: Wenn der stets abenteuerlustige Blockflötist Erik Bosgraaf auf die ebenfalls entdeckerfreudigen Mitglieder von Concerto Köln trifft, ist ein besonderes Konzerterlebnis eigentlich schon garantiert. Gemeinsam bauen sie Brücken zwischen gestern und heute, zwischen Barock und Moderne.
»Bridges« heißt ihr gemeinsames Programm dann auch, in dem Antonio Vivaldi und Georg Friedrich Händel, zwei der größten Meister des italienischen Concertos, eine Brücke vom Barock zur zeitgenössischen ukrainischen Komponistin Victoria Poleva schlagen. Von Italien nach Frankreich blickt dann Georg Philipp Telemann mit den französischen Tänzen aus seiner »Ouvertüre-Suite«, während die Eigenkompositionen von Erik Bosgraaf als Scharniere zwischen den einzelnen Teilen fungieren, die am Ende ein großes Konzert-Ganzes ergeben.
Programm:
Georg Philipp Telemann
Ouvertüren-Suite in Es-Dur TWV 55:Es2
für Flöte, Streicher und Basso continuo
Erik Bosgraaf
»Sul Pontocello«
für Barockorchester
Georg Friedrich Händel
Concerto grosso F-Dur op. 6,9 HWV 327
für Streicher und Basso continuo
- Pause -
Erik Bosgraaf
»K«
für Blockflöte und Barockorchester
Mrs Philharmonica / Jörg Hitz
Sonata Sesta G-Dur
Bearbeitung als Concerto grosso
Victoria Poleva
Konzert für ukrainische Obertonflöte (Blockflöte) und Barockorchester
Antonio Vivaldi
Concerto für Flautino, Streicher und Basso continuo C-Dur RV 444
Ausführende:
Erik Bosgraaf - Blockflöte und Leitung
Concerto Köln